Nicht alles, was aufblinkt, verdient deine Aufmerksamkeit 📱…
Ihr Lieben,
manchmal geschieht etwas ganz Alltägliches, das uns plötzlich zum Nachdenken bringt: du möchtest eigentlich nur kurz etwas auf deinem Handy nachsehen.
Doch kaum ist der Bildschirm an, leuchtet schon die nächste Benachrichtigung auf.
Eine Nachricht.
Eine E-Mail.
Eine Erinnerung.
Eine neue Meldung.
Und plötzlich beschäftigst du dich mit fünf Dingen, obwohl du ursprünglich nur eines erledigen wolltest.
Manchmal geschieht genau das auch in unserem Inneren.
Gedanken „blinken“ auf und verlangen sofort unsere Aufmerksamkeit.
„Was, wenn es schiefgeht?“
„Warum hat dieser Mensch so reagiert?“
„Was muss ich morgen noch alles schaffen?“
„Was denken die anderen über mich?“
Und ehe wir es merken, bestimmen diese Gedanken unseren ganzen Tag.
Doch nicht jeder Gedanke, der sich meldet, verdient auch einen festen Platz in deinem Herzen.
Die Bibel sagt:
„Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!“
Philipper 4,6–7 · Schlachter 2000
Du kannst nicht verhindern, dass Sorgen auftauchen. Aber du darfst entscheiden, was du mit ihnen machst.
Du musst nicht jede Sorge öffnen.
Nicht jedes mögliche Szenario bis zum Ende durchdenken.
Nicht jede Meinung eines anderen zu deiner eigenen Wahrheit machen.
Manchmal ist ein geistlicher Schritt ganz einfach:
Die Benachrichtigung wahrnehmen – aber nicht darauf klicken.
Du kannst sagen:
„Jesus, dieser Gedanke macht mir gerade Angst. Ich gebe ihn dir und möchte meinen Frieden nicht daran verlieren.“
Vielleicht kommt er später wieder.
Dann bringst du ihn wieder zu Jesus. Nicht aus Verdrängung, sondern aus Vertrauen. Denn dein Herz wurde nicht dafür geschaffen, auf jede innere Alarmmeldung sofort zu reagieren.
Es braucht einen Ort, an dem es zur Ruhe kommen darf. Und dieser Ort ist Gottes Gegenwart.
Vielleicht musst du heute nicht alle Gedanken klären. Vielleicht darfst du einfach einige davon ungelesen lassen und deinen Blick wieder auf Jesus richten.
Nicht alles, was in deinem Kopf laut wird, braucht eine Antwort. Manches braucht nur den Weg aus deinen Gedanken hinein in Gottes Hände. 🤍
Ich wünsche ich Dir einen wundervollen und überfließend gesegneten Tag ツ
In Jesu Liebe verbunden, Andreas ღ