Wenn du nicht jedem Rückschritt dieselbe Bedeutung geben musst …
„Der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf.“
– Sprüche 24,16
Ihr Lieben,
manchmal reicht ein einziger Rückschritt, und sofort meldet sich die Angst: Jetzt bin ich wieder ganz am Anfang.
Ein alter Gedanke taucht wieder auf. Eine Gewohnheit, die du längst überwunden glaubtest, zeigt sich erneut. Du reagierst in einer Situation anders, als du es dir vorgenommen hattest.
Und plötzlich wirkt alles, was schon gewachsen ist, wieder klein.
Doch ein Rückschritt löscht deinen Weg nicht aus.
Du bist nicht automatisch wieder dort, wo du einmal begonnen hast. Vielleicht bist du heute nur müder, verletzlicher oder unter stärkerem Druck als sonst. Und vielleicht zeigt sich gerade nicht, dass du nichts gelernt hast, sondern dass du noch an einem Punkt weiter wachsen darfst.
Gott bewertet dich nicht nach einem einzelnen Moment.
Er sieht deinen ganzen Weg.
Er sieht, wie oft du schon neu aufgestanden bist, wie viel du gelernt hast, wie anders du heute manches erkennst als früher.
Vielleicht darfst du heute sagen: „Dieser Moment beschreibt nicht meine ganze Entwicklung.“
Du musst dich nicht beschämen, um dich zu verändern.
Du darfst ehrlich hinschauen, daraus lernen und trotzdem hoffnungsvoll weitergehen.
Ich möchte Dich ermutigen:
Schreibe heute eine Sache auf, in der du trotz eines Rückschritts schon gewachsen bist. Danke Gott bewusst dafür und bitte ihn um Kraft für den nächsten Schritt.
Gedanke für den Tag:
Ein Rückschritt macht deinen bisherigen Weg nicht ungeschehen. Mit Gott darfst du aufstehen, weiterlernen und hoffnungsvoll weitergehen.
Ich wünsche dir einen wundervollen und überfließend gesegneten Tag. Möge Gott dir heute helfen, einen Rückschritt nicht größer zu machen, als er ist. Amen.
In Jesu Liebe verbunden, Andreas ღ