Wenn Gott unsere Fundamente erschüttert…
Manchmal lässt Gott zu, dass die Fundamente erschüttert werden, auf die wir unser Vertrauen gesetzt haben. Pläne zerbrechen, Sicherheiten gehen verloren oder Wege, die wir für selbstverständlich hielten, verändern sich plötzlich.
Solche Zeiten sind schmerzhaft. Sie werfen Fragen auf und können unser Herz verunsichern. Doch gerade dann möchte Gott unseren Blick neu ausrichten.
Manchmal stützen wir uns unbewusst auf Dinge, die vergänglich sind – auf unsere eigene Kraft, auf Erfolg, auf Menschen oder auf vermeintliche Sicherheiten. Wenn diese Fundamente ins Wanken geraten, lädt Gott uns ein, unser Vertrauen tiefer in ihm zu verwurzeln.
Das bedeutet nicht, dass Gott Freude an unserem Schmerz hat. Vielmehr möchte er uns zu dem führen, was wirklich Bestand hat: zu seiner Gegenwart, seiner Liebe und seiner unveränderlichen Treue.
Oft erkennen wir erst im Rückblick, dass Gott gerade in den erschütternden Zeiten unser Herz geformt hat. Wir lernen, uns nicht mehr auf das zu verlassen, was vergeht, sondern auf den Herrn, der derselbe bleibt – gestern, heute und in Ewigkeit.
Vielleicht erlebst du gerade eine Zeit, in der vieles ins Wanken geraten ist. Dann halte dich an Gott fest. Wenn alles andere unsicher wird, bleibt er der Fels, der nicht erschüttert werden kann. Seine Hände tragen dich, auch wenn der Boden unter deinen Füßen unsicher erscheint.
Vertraue darauf: Gott nimmt dir manchmal das, worauf du dich gestützt hast, um dir neu zu zeigen, dass er selbst dein sicherster Halt ist. Bitte Gott im Gebet, dir zu zeigen, wo er dein Vertrauen vertiefen möchte, und übergib ihm bewusst die Bereiche deines Lebens, die gerade ins Wanken geraten sind.
Ich wünsche Dir einen wundervollen, kraftvollen und überfließend gesegneten Tag. Möge Gottes sanfte Nähe Dein Herz stärken und Dir neue Hoffnung schenken. Amen.
In Jesu Liebe verbunden, Andreas ღ