Nur weil du gerade wenig siehst, ist der Weg nicht verschwunden …
Ihr Lieben,
in dieser dunklen Jahreszeit gibt es Tage, an denen dichter Nebel über den Straßen liegt. Du kennst den Weg eigentlich. Du weißt, wo du bist.
Und trotzdem kannst du plötzlich nur noch ein kleines Stück vorausblicken.
Die nächste Kurve verschwindet im Grau. Die Landschaft, die sonst so vertraut aussieht, ist kaum noch zu erkennen.
Dann bleibt nur eines: Langsamer fahren und sich auf das konzentrieren, was gerade sichtbar ist.
Vielleicht fühlt sich dein Leben im Moment ähnlich an.
Du weißt nicht genau, wie es weitergeht. Eine Entscheidung steht an. Eine Antwort fehlt. Etwas, das früher klar erschien, ist plötzlich unsicher geworden.
Und vielleicht fragst du Gott:
„Herr, warum zeigst du mir nicht einfach den ganzen Weg?“
Doch vielleicht brauchst du heute gar nicht den ganzen Weg. Vielleicht brauchst du nur genug Klarheit für den nächsten Schritt.
Die Bibel sagt:
„Der HERR aber wird selbst vor dir hergehen; er wird mit dir sein, er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.“
5. Mose 31,8 · Schlachter 2000
Was für eine Zusage:
Gott sagt nicht nur, dass er hinter dir steht. Er geht vor dir her. Auch dorthin, wo du selbst noch nichts erkennen kannst.
Vielleicht liegt vor dir gerade Nebel.
Aber für Gott ist dein Morgen nicht verborgen. Er kennt das Gespräch, das noch kommen wird. Die Tür, die sich öffnen oder schließen wird. Den Menschen, der dir begegnen wird. Und auch die Kraft, die du erst dann brauchen wirst.
Du musst deshalb heute nicht schon alles wissen. Vielleicht darfst du aufhören, krampfhaft durch den Nebel sehen zu wollen.
Du kannst beten:
„Jesus, ich sehe gerade nicht weit. Aber ich möchte dir für den nächsten Schritt vertrauen. Geh du vor mir her.“
Manchmal führt Gott uns nicht durch völlige Übersicht. Manchmal führt er uns durch tägliches Vertrauen. Und wenn du den Weg gerade kaum erkennen kannst, bedeutet das nicht, dass du falsch unterwegs bist. Vielleicht ist es einfach eine Zeit, in der du lernen darfst, näher bei Jesus zu bleiben.
Der Nebel nimmt dir vielleicht die Fernsicht – aber er nimmt Gott nicht die Führung. Darum musst du heute nicht wissen, wie alles ausgehen wird. Gehe den Schritt, den du sehen kannst. Jesus kennt längst den Weg, der hinter dem Nebel weiterführt. 🤍
Ich wünsche Dir einen wundervollen und überfließend gesegneten Tag ツ
In Jesu Liebe verbunden, Andreas ღ