Vielleicht ist Dein Herz nicht müde vom Leben, sondern davon, ständig gegen das anzukämpfen, was Du nicht ändern kannst …
Ihr Lieben,
manchmal verbringen wir unglaublich viel Kraft damit, uns zu wünschen, dass die Dinge anders wären.
Dass ein Mensch sich endlich verändert. Dass eine Krankheit verschwindet. Dass eine schwierige Situation endlich ein Ende findet oder dass eine Entscheidung aus der Vergangenheit niemals getroffen worden wäre.
Wir denken darüber nach, beten, hoffen und versuchen immer wieder, eine Lösung zu finden. Doch irgendwann merken wir, dass sich trotz aller Bemühungen nichts verändert hat.
Und genau das macht unsere Seele müde.
Vielleicht möchte Jesus Dich heute daran erinnern, dass Du nicht alles verändern musst, um wieder Frieden finden zu dürfen. Es gibt Dinge, für die wir Verantwortung übernehmen können. Und es gibt Situationen, die wir trotz aller Liebe, aller Gebete und aller Anstrengung nicht selbst in der Hand haben.
Die Bibel sagt:
„Befiehl dem HERRN deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen.“
Psalm 37,5 · Schlachter 2000
Gott zu vertrauen bedeutet nicht, dass uns plötzlich alles gleichgültig wird. Es bedeutet, ihm auch das anzuvertrauen, was wir selbst nicht lösen können.
Vielleicht darfst Du heute einmal ganz bewusst beten: „Jesus, ich habe alles versucht, was mir möglich war. Jetzt lege ich das, was ich nicht verändern kann, in Deine Hände.“
Denn manchmal beginnt innerer Frieden nicht damit, dass sich unsere Umstände verändern, sondern damit, dass wir aufhören, uns für alles verantwortlich zu fühlen. Du darfst weiter hoffen. Du darfst weiter beten. Aber Du darfst auch wieder leben, lachen und die schönen Momente wahrnehmen, selbst wenn noch nicht alles gut geworden ist.
Dein Leben darf heute wertvoll sein, auch wenn noch manches ungeklärt bleibt.
Ich wünsche Dir einen wundervollen und überfließend gesegneten Tag.
Möge Jesus heute die Lasten von Deinem Herzen nehmen, die Du niemals allein tragen solltest. Möge er Dir die Weisheit schenken, zu erkennen, was Du verändern kannst, und den Frieden, ihm das anzuvertrauen, was außerhalb Deiner Möglichkeiten liegt. Möge neue Freude in Dein Herz zurückkehren, auch wenn noch nicht alle Fragen beantwortet sind.
Und mögest Du heute ganz tief in Deiner Seele spüren: Du musst nicht alles im Griff haben, denn Du darfst Dich jederzeit in Gottes liebevolle Hände fallen lassen. 🤍
In Jesu Liebe verbunden,
Andreas