Wenn du nicht jede gute Phase festhalten musst …
„Der HERR behütet dich vor allem Übel, er behütet deine Seele.“
– Psalm 121,7
Ihr Lieben,
manchmal geschieht etwas Schönes in unserem Leben – und statt es einfach anzunehmen, beginnen wir sofort, es festhalten zu wollen. Wir möchten, dass ein guter Zustand bleibt, eine Beziehung sich nicht verändert, eine friedliche Zeit möglichst lange anhält oder ein neuer Aufbruch genauso weitergeht.
Doch je stärker wir etwas festhalten wollen, desto schneller kann aus Freude wieder Anspannung werden.
Gott lädt uns zu einem anderen Vertrauen ein.
Du darfst das Gute genießen, ohne es kontrollieren zu müssen. Du darfst dankbar sein, ohne schon zu überlegen, wie du diesen Zustand für immer bewahren kannst. Denn deine Sicherheit liegt nicht darin, dass alles so bleibt, wie es gerade ist. Sie liegt darin, dass Gott bleibt.
Auch schöne Zeiten dürfen sich verändern. Das nimmt ihnen nicht ihren Wert. Und wenn ein Abschnitt endet, bedeutet das nicht, dass Gottes Güte ebenfalls endet.
Vielleicht möchte der Herr dir heute zeigen, wie befreiend es ist, einen guten Moment einfach zu empfangen: „Danke, Herr, dass ich das jetzt erleben darf.“
Mehr musst du nicht tun.
Du musst Gottes Geschenke nicht krampfhaft festhalten. Der Geber bleibt bei dir – auch wenn sich das Geschenk verändert.
Wenn dir heute etwas besonders guttut, halte kurz inne und sage: „Danke, Herr. Ich muss diesen Moment nicht festhalten – ich darf ihn einfach genießen.“
Ich wünsche dir einen wundervollen und überfließend gesegneten Tag. Möge der Herr dir heute helfen, das Gute dankbar anzunehmen, ohne es aus Sorge festhalten zu müssen. Was dir Freude schenkt, darfst du genießen – einfach als Geschenk für diesen Augenblick. Amen.
In Jesu Liebe verbunden, Andreas ღ