Wenn du dich nach einem Zeichen sehnst, dass dein Leben noch weiter aufblühen darf …
„Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“
– Psalm 126,5
Ihr Lieben,
manche Zeiten fühlen sich an wie ein langes Säen. Du gibst Liebe, betest, hoffst, hältst durch und versuchst treu weiterzugehen – aber du siehst kaum Frucht.
Dann kann sich leise die Frage einschleichen: Kommt da überhaupt noch etwas?
Die Bibel erinnert uns daran, dass zwischen Säen und Ernten eine Zeit liegt. Samen verschwinden zunächst in der Erde. Von außen sieht es so aus, als sei nichts geschehen. Doch im Verborgenen beginnt Leben.
Vielleicht ist auch in deinem Leben gerade mehr im Werden, als du erkennen kannst.
Manches Gebet braucht Zeit. Manche Veränderung wächst langsam. Manche Frucht wird erst sichtbar, nachdem du längst aufgehört hast, täglich danach zu suchen.
Darum verliere nicht den Mut über dem, was heute noch klein, unscheinbar oder verborgen ist. Gott vergisst keine Saat, die du im Glauben ausgesät hast.
Vielleicht wirst du nicht alles genau so ernten, wie du es dir vorgestellt hast. Aber du darfst darauf vertrauen, dass Treue, Liebe, Gebet und Hoffnung in Gottes Händen niemals bedeutungslos sind.
Es kommen wieder Zeiten, in denen du zurückblickst und erkennst: Da, wo ich nur Erde gesehen habe, hat Gott längst neues Leben vorbereitet.
Denke heute an etwas Gutes, das du schon lange im Gebet, in Liebe oder Treue „aussäst“. Übergib Gott neu das Ergebnis und sage: „Herr, ich vertraue dir auch die Ernte an.“
Ich wünsche dir einen wundervollen und überfließend gesegneten Tag. Möge der Herr dir heute neue Hoffnung schenken für all das, was du schon lange im Gebet, in Liebe und Treue ausgesät hast, auch wenn du die Frucht noch nicht sehen kannst. Amen.
In Jesu Liebe verbunden, Andreas ღ